19.09.2026 Kerwe Samstag in der Museumsscheuer

Kerwe Samstag in der „Scheuer“
 – 3 Live Bands  –
Museumsscheuer Dossenheim
Rathausstraße 47
19.09.2026   ab 15:00 Uhr
Eintritt Frei!

Längst eine Tradition und wesentlicher Bestandteil der Dossemer Kerwe – wir rocken die Museumsscheuer! Ab 15:00 sorgen drei Bands für beste Stimmung und handgemachte ehrliche Musik.

Für ausreichende Getränke und Essen sorgt sich wie immer unsere notorisch freundliche und bestgelaunte Crew am Tresen. Der Innenhof ist ist sonnengeschützt oder regensicher Überdacht!

Hannes und die Wölfe

Unsere Vereins Hausband. Rock Standards knack frisch serviert.

 

The Village Green

 Classic-Rock und Blues aus dem Odenwald. Die fünf Musiker performen Stücke u. a. von Tom Petty, Rory Gallagher, Canned Heat, John Hiatt, Ten Years After und Neil Young.

What’s Up

Die Geschichte des Rock und  zieht sich wie ein roter Faden durch das abwechslungsreiche Cover-Programm der Whats Up Band mit einer originellen Mischung von Songs rund um die 70er Jahre.

What`s Up begeistert mit Songs von bekannten Klassikern wie den Doobie Brothers, ZZ Top, Eric Clapton, Deep Purple, Joe Cocker, Beatles oder den Stones bis zu versteckten Schätzen der 70er und ist ein Garant für eine Party, bei denen es keinen lange auf den Sitzen hält.

Die vier erfahrenen Musiker aus dem Rhein-Neckar-Raum spielen zu 100% handgemachte Livemusik und begeistern mit erstklassigem Sound und einer unvergesslichen Stimmung.

 

 

Ich erlaube mir zur Band What’s Up ein paar Erläuterungen, denn das Schöne und immer wieder mich Überraschende als „Geschichten Schreiber“ unseres Vereins ist der damit verbundene Lerneffekt und das Stoßen auf Unbekanntes, oder das Wiederentdecken von bereits Vergessenem. Dieses Mal lerne ich besonders viel. Zum Beispiel, das die legendäre Neckarstadt Blues GmbH mit Dirk Jantzen 1979-1993 in der Region unterwegs war und mit ihren fulminanten Auftritten großen Erfolg hatte. Ich suche weiter und tippe „Wolfgang Biersch-Wintergarden-Zauberfinger“ in die Suchmaschine ein – und staune. Nine Days Wonder, eine klassische Krautrock Band, die 1971 ihr erstes Album aufnahm, ich erinnere mich dunkel. „Zu jener Zeit, als die Band gegründet wurde, wurden die Musiker von damaligen Acts wie Frank Zappa, King Crimson, Van der Graaf Generator oder Soft Machine inspiriert und nahmen auch das eine oder andere Element des freien Jazz ganz vorsichtig auf“. Nach dem Ende der Band bildete sich ein Duo mit dem Namen Wintergarden. Auf deren Ersten Platte sang damals Ian Cussick, später Sänger der Band Lake, bis ihn dort der Schotte James Hopkins-Harrison ersetzte. (Lake, die internationalen Erfolg hatten, haben in fast Original Besetzung kürzlich eine neue und sehr hörenswerte neue Platte „Four“ veröffentlicht.) Auf der zweiten Platte von Wintergarden „The Land of Milk and Honey“ erscheint Wolfgang Biersch im Line Up, ebenso ein gewisser Armin Rühl, Herrn Grönemeyers Schlagzeuger…

Mit Edo Zanki hat Wolfgang Biersch gespielt. Dessen Bedeutung für die Deutsche Rockmusik sowohl als Musiker als auch als Produzent zu würdigen, ginge weit über die hier zur Verfügung stehenden Zeilen hinaus. Biersch spielte bei der Band Zauberfinger – mir gänzlich unbekannt. Wieder muss mir das Internet helfen. Zauberfinger war ein Projekt von Hans Reffert (* 19. Juli 1946 in Ludwigshafen am Rhein; † 21. Februar 2016 in Mannheim), Musiker, Komponist und Künstler. Einem breiteren Publikum wurde er als langjähriger Gitarrist von Guru Guru bekannt, er war aber auch Mitglied zahlreicher weiterer Bands und Projekte. Wer nach den Wurzeln der Rock und Jazz Szene der „Region“ sucht, landet unweigerlich bei ihm. Zauberfinger veröffentlichte 3 LPs, „Slide“ (1976), und „Schizzo Rock“ (1981) und „Zauberfinger 2“ (1982). Wolfgang Giersch wirkte bei „Slide“ mit, That’s Up Bassist Alfred “Alle” Henning ist auf den ersten zwei Platten zu hören. Henning löste übrigens später einen gewissen Rolf Weiler (Vorstands Mitglied unseres Vereins) in der Monnemer Band „Just for Fun“ ab…

Christian Dobirr ist ganz einfach ein sehr guter, ein richtig großartiger Schlagzeuger! Bei ihm vereint sich Uhrwerk Präzision mit ganz viel Gefühl an den Trommeln und Becken! Ich hatte ein paar Mal selbst das Vergnügen, mit ihm zusammen zu musizieren. Sein großes Wissen und Können gibt er weiter an zwei Musikschulen.